WO BLEIBT DAS DEUTSCHE TESLA?

25. November 2016

poor-but-sexyArm aber sexy, so ist Berlin. Und so oder ähnlich stehen in Deutschland (wohlgemerkt nicht nur in Berlin) auch viele Start-Ups da: erfolglos und daher arm – aber sexy.

Woran mag es liegen, dass es kaum eine deutsche Neugründung der vergangenen Jahre in die Liga der Unicorns geschafft hat, also der Start-ups, die noch vor dem Börsengang mit über einer Milliarde Dollar bewertet werden?

„Statt immer nur auf das Silicon Valley zu starren, sollten wir die Technologie-Täler Europas mehr beachten.“

Das schreibt Martin Kaelble diese Woche in Capital. Sehr wahr! Auch ich erlebe das immer wieder: potenzielle Investoren, Journalisten, eigentlich alle haben eine „Obsession“ für digitale Geschäftsmodelle. Nur die gelten als „sexy“. Statt auf das Silicon Valley zu starren, sollten wir uns auf unsere Stärken in Deutschland (und Europa) besinnen. Wir sollten diese Stärken weiter ausbauen.

Durchschnittliche Leistungen reichen meist nicht, um sich im harten Wettbewerb durch zu setzen. Die Aussage „wir können das, was alle anderen auch können“ überzeugt niemanden. Dann doch eher „wir stehen seit jeher für …“. Es ist unerlässlich, die eigenen Stärken hervor zu heben und gezielt weiter zu entwickeln, um nicht austauschbar zu werden.

Hessen, Standort des deutschen Finanzzentrums, ist das einzige Bundesland ohne landeseigenen VC-Fonds!

LightFin

Schanz zs

Unter dem Titel „Berlins Aufstieg als Finanzzentrum für Venture Capital“ hat die Universität Münster eine ebenso spannende wie – zumindest für Marktteilnehmer in Hessen – frustrierende Studie zu den Finanzierungsmöglichkeiten junger Unternehmen veröffentlicht. Sie macht wieder einmal deutlich, dass hier trotz Initiativen wie HIGHEST der TU Darmstadt und der Aktivitäten der MBG H längst nicht genug passiert. So ist Hessen nach Kenntnis des Verfassers das einzige Bundesland ohne landeseigenen VC-Fonds. Für den Standort des deutschen Finanzzentrums ist das schlichtweg kläglich.

Wie die Studie belegt, nimmt Berlin als Zielort von Venture Capital-Investitionen in Deutschland eine absolut dominante Position ein. So entfielen von 589 analysierten Venture Capital-Transaktionen mit Zielunternehmen, die ihren Hauptsitz in Deutschland hatten, in den Jahren 2012 und 2013 allein 271 auf Berliner Unternehmen (37 %). Von Gesamtinvestitionen in Höhe von 2 Mrd. Euro in dem besagten Zeitraum erhielten diese nach der Studie 873 Mio. Euro, d.h. 44 %!

Zwei…

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2 Minutes to see what to do when hypothesis do not match reality:

Thanks to Steve Blank!

Weil es auch für diesen Blog – „Kundennutzen“ – gilt …

HUVR

„In the last few years we’ve recognized that a startup is not a smaller version of a large company“, says Steve Blank, one of the fathers of the the Lean Startup movement. „We’re now learning that companies are not larger versions of startups.“

In the past years quite a lot has been written about continuous innovation as a must for large companies, and how companies need to be more innovative. But there is very little on what stops them from doing so.

Existing companies are designed to execute

As Steve Blank puts it: „Every time another execution process is added, corporate innovation dies a little more.“

Intellectually companies understand innovation, but they don’t have the tools to put it into practice. This first post in a series describes some of the structural problems companies have; follow-on posts will offer some solutions. I’m exited to find out!

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