Anders als vielfach angenommen, ziehen chinesische Investoren nicht nur Know-How ab. Vielmehr kommt es meist zu einer produktiven Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung. Das hat eine Studie der Technischen Universität München (TUM) und der Munich Innovation Group ermittelt. Demnach wollen die chinesischen Unternehmen auf diese Weise ihr Produktportfolio erweitern, ihre Position auf dem heimischen Markt verbessern und in Europa langfristig Fuß fassen.

Selbst für deutsche KMUs, die ausschließlich auf dem Heimatmarkt tätig sind, dürfte dabei folgende Erkenntnis wichtig sein: chinesischen Unternehmen geht auch darum, den  europäischen (und auch den US-amerikanischen Markt) zu beobachten und zu verstehen. Während Chinesen den deutschen Unternehmen in China also vorwerfen, dass sie nicht ausreichend auf chinesische Kundenwünsche eingehen, wollen die chinesischen Investoren diesen Fehler offensichtlich vermeiden.

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