„Made in Germany“ gilt nach wie vor als Qualitätssiegel. Deutsche Unternehmen sind vielfach Innovations- und Technologieführer. Nur so – mit einzigartigen Produktmerkmalen (USPs) – können sie sich von der internationalen Konkurrenz abheben.

„Made in Germany“ steht aber auch bei Produktfälschern hoch im Kurs. Plagiate eigener Produkte stellen eine eigene, andersartige Konkurrenz dar, die eben nicht mit den „klassischen“ Wettbewerbsvorteilen zu bekämpfen ist.

Fraunhofer-Wissenschaftler haben einen neuen Plagiatschutz entwickelt, der wie eine Art elektronisches Siegel wirkt.

Product Value Management

22. April 2013

Produkte unterliegen stetig kürzeren Marktzyklen, und Unternehmen sind gezwungen, ihre Produkte mit immer neuen Funktionen, umfangreicherer Technik und frischerem Design auszustatten. Auch in B2B-Branchen wie dem Maschinenbau müssen Unternehmen stets neue Abnehmer ansprechen und bestehende Kunden mit neuen Produkten bei der Stange halten.

Die gerade publizierte Studie „Product Value Management“ bestätigt, dass für den Erfolg eines Erzeugnisses die Kenntnis der Kundenanforderungen schon vor der eigentlichen Produktentwicklung entscheidend ist. Spielten bei der Entwicklung von Produkten einst die Kosten die primäre Rolle, so rücken heute Wünsche und Preissensitivität der Kunden immer mehr in den Vordergrund.

Ich denke, die Unternehmen sollten diese Erkenntnis nicht erst bei der Produktentwicklung beherzigen. Viele Anbieter stehen bereits heute unter einem erheblichen Margendruck und sind gezwungen, Ihre Profitabilität kurzfristig zu steigern. Die Entwicklung und Einführung neuer Produkte benötigt Zeit und muss erst einmal finanziert werden.

Was aber für die Entwicklung neuer Produkte gilt, ist auch auf die Pflege des vorhandenen Produktportfolios übertragbar: die Beschränkung des Angebots auf die Funktionen und Produkteigenschaften, die der Kunde tatsächlich wünscht und für die er auch bereit ist zu zahlen. Hier kann eine Optimierung sehr viel schneller und kostengünstiger erfolgen, und damit kann sowohl die Zufriedenheit der Kunden, als auch die eigene Profitabilität relativ kurzfristig gesteigert werden!

Chancen nutzen, Wettbewerbsvorteil sichern

Für B2B-Unternehmen, die Social Media nutzen wollen, gibt es zwei wesentliche Herausforderungen:

  1. Wie finde ich meine Zielgruppe?
  2. Wie produziere ich Nachrichten, die geeignet sind, in einem Sozialen Netzwerk Wirkung zu entfalten?

Für beide Fragen liefert Facebook kaum befriedigende Antworten (bubblebridge).

Allerdings erkennen die meisten von uns erst langsam, welche Möglichkeiten die neuen Medien den Unternehmen bieten – auch im B2B-Geschäft.

Anders als vielfach angenommen, ziehen chinesische Investoren nicht nur Know-How ab. Vielmehr kommt es meist zu einer produktiven Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung. Das hat eine Studie der Technischen Universität München (TUM) und der Munich Innovation Group ermittelt. Demnach wollen die chinesischen Unternehmen auf diese Weise ihr Produktportfolio erweitern, ihre Position auf dem heimischen Markt verbessern und in Europa langfristig Fuß fassen.

Selbst für deutsche KMUs, die ausschließlich auf dem Heimatmarkt tätig sind, dürfte dabei folgende Erkenntnis wichtig sein: chinesischen Unternehmen geht auch darum, den  europäischen (und auch den US-amerikanischen Markt) zu beobachten und zu verstehen. Während Chinesen den deutschen Unternehmen in China also vorwerfen, dass sie nicht ausreichend auf chinesische Kundenwünsche eingehen, wollen die chinesischen Investoren diesen Fehler offensichtlich vermeiden.

Der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) erwartet durch neue Technologien und Innovationen weiteres Wachstum im deutschen Maschinenbau.

Die Unternehmen, die Ihre Absatzmärkte genau kennen, ihre Zielkunden und deren Anforderungen exakt definiert haben und es besser verstehen, den Nutzen ihrer Produkte für ihre Kunden verständlich zu kommunizieren, können von diesem Wachstum stärker profitieren als ihre Wettbewerber.

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